Riester Rente
Die sogenannte Riester-Rente wurde mit der Rentenreform 2001 eingeführt mit dem Ziel, die aufgrund der Bevölkerungsentwicklung und deren Alterstruktur zu erwartende Versorgungslücke durch eine Kombination aus privater Vorsorge plus staatlicher Förderung auszugleichen. Im Rahmen der Möglichkeiten zur Nutzung der Riester-Rente ist der Riester Fondssparplan die Variante, die die größten Renditemöglichkeiten bietet. Als Gegenteil zum Riester Fondssparplan wird der Riester Banksparplan angesehen. Hierbei werden die gesparten Gelder in Investmentfonds angelegt, aber anders als beim herkömmlichen Fondssparen erhält der Sparer in diesem Fall die vollständige Beitragsgarantie, sodass der Kapitalerhalt garantiert ist. Wenn man zusätzlich noch staatliche Zulagen erhält, bekommt man auch diese garantiert ausgezahlt. Zudem sind die Riester Fondssparpläne von der Abgeltungssteuer befreit, unabhängig davon, ob der Sparer förderberechtigt ist oder nicht.
Obwohl die Riester Fondssparpläne mit ihrer hohen Renditeerwartung von bis zu 11% natürlich sehr lukrativ sind, muss man bedenken, dass diese Fonds, wie alle anderen Fonds auch, Kursschwankungen unterliegen. Deshalb ist diese Form der Anlage eine auf lange Sicht angelegte, d.h. sie ist insbesondere für junge Sparer interessant, da bei langen Laufzeiten die Fondsgesellschaften flexibler bei ihren Anlagestrategien agieren können. Für ältere Sparer sind die Renditeerwartungen hingegen im Normalfall eher bescheiden, sie sollten besser zu einer anderen Form der Riester-Rente, z.B. zu Riester-Versicherungen greifen, um sich die staatlichen Fördermittel zu sichern. Auf jeden Fall sollte man einen Riester Rente Vergleich machen, um herauszufinden, welche Riester Rente für einen das beste ist.

